Kosmetik-Authentizität - Bildquelle: Hologram-Company RAKO GmbH

Beispiel aus der Kosmetikbranche (SMCG):

Bio-Cremes, Shampoo – made in Germany – in Tuben und Faltschachteln verpackt und bedruckt.
Zielgruppen: Europäischer Einzelhandel, Bio-Läden, Apotheken und Distributoren (B2B)

Ausgangs- und Problemlage, zusammengefasst:

Hauptmotivation:
ca. 200.000 € Umsatzverlust p.a., Imageschaden durch Produktpiraterie, Geschäftsstörung durch gesundheitsgefährdende Produktunsicherheit bei wichtigen B2B-Kunden

Ziele:

  • Fälschungsherkunft lokalisieren, Echtheits-, Beweissicherungs- und Ahndungsverfahrenstechnik
  • 100.000 € verlorenen Umsatz durch Antifälschungsmaßnahmen 18 Monate ab Einführung zurückholen
  • Originalitäts- und Refilling-Schutz

Methoden:

  1. Originalitäts-Check für Kunden vor Ort einführen
  2. Digitales Track and Trace (Geo-Tagging / end-to-end)
  3. Einführung eines Manipulationsschutzsystems
  4. Serialisierungs- und Codiermaßnahmen
  5. Digitalisiertes Produkt-, Kommunikations- und Marktmonitoring durch Endkunden-Anreizsysteme

Besonderheit:

  • Designvorgaben (Corporate und Marken-Identität, Wiedererkennbarkeit)
  • Geringe Informationsflächen am Produkt

Sicherheitsstufe: gehobener Sicherheitsgrad (Schwierigkeit und Komplexität)

Wirtschaftlichkeit vorausgesetzt: CAPEX, OPEX

Unser Lösungsansatz:

Das anspruchsvoll gestylte Produkt- und Verpackungsdesign enthielt ein exklusives Hologramm-Label (statisch) mit Marken- und CI-Merkmalen. Dieses konnte durch ein modernes Digital-Hologramm (dynamisch) mit variabler Codierung aus einmaligen Einzelseriennummern, ohne zusätzlichen Info-Raumbedarf und Verlust von Ästhetik, Design und kosmetischer Anmutung ersetzt werden. Durch Optimierung der Labels durch einen Kleberersatz sowie durch Kiss-Cutting-Feinstanzungen konnte ein irreversibler Mitnahme-Erstöffnungsschutz geschaffen werden. Das digitale Medien- und Druckformendaten-Design der Lack-Plattenherstellung im 6-C-Bogen-Offsetdruck erforderte klebeflächenbedingt nur geringfügige Anpassungen. Die Produktion verblieb nahezu unverändert beim bisherigen Druckdienstleister. Die Einstecklaschen der Faltschachteln mit Friktionsverschluss, zusätzlichem Sperrschlitz und den Schließungen waren gleichzeitig perfekt vorbereitet auf "Ready for Track and Trace & Tamper Proof Evidence". Aufgrund fehlenden Informationsraumes direkt am Produkt und auf der Verpackung konnte nun eine preiswerte Beipackzetteldrucksache mit Authentifizierungs-, Rabatt-, Bonus- und Info-Codes als Packungsbeilage siegelverschlusssicher zum Einsatz kommen. Dadurch war nun auch die letzte Lücke geschlossen und die Brücke der Online-Authentifizierung per Seriennummer-Datenbankabfrage durch den Kunden vor Ort sowie Geo-Tagging mit Track and Trace geschlagen. Zudem konnte durch simultane Bonus-Codes-Anreizsystematik eine bisher unterschätzte und moderne Basis für kreatives Marktmonitoring geschaffen werden. Aufgrund spezieller Betriebsinterna fiel die Entscheidung zugunsten einer Inhouse-Produktion von Labels. Diese konnte durch eine äußerst günstige Kaufgelegenheit einer Digital-Hologramm-Labelling-Linie – dank eines Business-Netzwerkkontaktes von Herrn Fischer – realisiert und durch wirtschaftliche Auslastung in Form von Lohnaufträgen der Hausdruckerei weiter optimiert werden.

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