Beispiel aus der Chemie-Branche:

Spezialschmieröle, Fette, Klebstoffe – made in Germany – für die technische Textilien, Möbel, Metall, Glas und Kunststoff verarbeitende Industrie sowie für Lieferanten der Labelling- und Dichtungstechnikbranchen. Zielgruppen sind internationale Händler und Converter für den gewerblichen Wiederverkauf

Ausgangs- und Problemlage, zusammengefasst:

Hauptmotivation

Technischer Absicherungsbedarf der Wertschöpfungsketten und Prävention unberechtigter Produkthaftungsinanspruchnahmen spezifischer Großkunden und Absatzländer

Ziele

Produktsicherheit und Original-Image festigen 10% Umsatzgewinn nach Launch im 1. Jahr

Methoden

  1. Originalitäts-Check für Kunden vor Ort optimieren
  2. Digitales Track and Trace innerhalb der Supply Chain
  3. Etablierung einer verdeckten Rückverfolgungsstrategie (Top-Level-Betriebsgeheimnis)
  4. Digitalisiertes Produkt-, Kommunikations- und Marktmonitoring

Sicherheitsstufe

gehobener Sicherheitsgrad (Schwierigkeit und Komplexität)

Wirtschaftlichkeit vorausgesetzt (CAPEX, OPEX)

Ausgangs- und Problemlage, ausführlich:

Ein deutscher Industrieller der Chemiebranche beobachtet argwöhnisch spezielle Auslandsmärkte. Laut Berichten einiger Großkunden stören zunehmend neue und unbekannte Wettbewerber mit fragwürdigen Qualitäts- und Preisversprechen das Geschäft. Es erweist sich dabei bislang als schwierig bis unmöglich, sich vor unberechtigten Produkthaftungsinanspruchnahmen zu schützen. Großkunden spezieller Absatzländer äußern Abwanderungsambitionen, falls die rechtlich belastbaren und so dringend erforderlichen technischen Original-Authentifizierungen noch länger ausbleiben sollten, was ein empfindliches Betriebs- und Bedrohungspotential für die gesamte Wertschöpfungskette darstellen würde. Drei gescheiterte Versicherungsschadensfälle belegen das Fälschungsdilemma und alle Beteiligten müssen sich schnell einigen, um weiteren Image- und Vermögensschaden abzuwenden. Die verursachenden Hintermänner sind bislang unbekannt.

Konkrete Herausforderungen und Fragen:

Wie können wir schnellstens diese Geschäftskrise in den Griff bekommen? Wie identifizieren und verifizieren wir effizient, kurzfristig und wirtschaftlich eine praxiserprobte Methode, um unsere Produkte wirksamer zu schützen? Wie sieht ein beschleunigter Optimierungsprozess konkret aus? Welche bereits vorhandene „Eh-da-Technik" und personelles Know-how, welche bereits verfügbaren Ressourcen bräuchten nur aktiviert zu werden? Wie schaffen wir es, bereits im Vorfeld aufwändige Engineering-Prozesse und Workflows möglichst pragmatisch zu gestalten und aufs Nötigste zu reduzieren (80-20-Regel)? Welche CAPEX-/OPEX-Aufwendungen sind nötig? Wieviel Zeit ist erforderlich – von der Idee bis zur Realisierung? Wer kann und will herstellerunabhängig zu einer professionellen schnellen Lösung beitragen?

Unser Lösungsansatz, zusammengefasst:

Ein Screening in der INNOgeticsSM toolbox brachte im Wesentlichen folgende technische Optimierungslösungen hervor:

  1. Speziell lizensierte Markerlösung
  2. Einzel-Gebinde-Markierung per Digitaldruck „on the fly - inline“
  3. Paletten „End-to-End“ Track and Trace
  4. Ad-hoc-Echtheits-Prüfung
  5. Einführung einer Produktdigitalisierung
  6. Testing und Einführung Cross-Selling Upgrades (Endkundenkommunikation) in Verbindung mit einer Produkt-Authentifizierung und Geo-Tagging per Smartphone (online, offline sprechend)
  7. Kombinations-Fälschungsschutz „Serialisierung / Tamper Proof auf Einzelstück- und Palettenverpackungsebene“ via Plomben-Siegel (Inhalt, Manuals)

Das Upgrade der Fälschungsschutzmaßnahme bestand aus einem mehrstufigen „digitalen und vollkommen berührungslosen Bypass-System“. Dabei konnte das Filling- und Gebinde-Handling bis zur Palettierung innerhalb der Produktfertigung nahtlos integriert werden, um mit den Conveyor–Transportbändern in punkto Durchsatzgeschwindigkeit (Takt- und Laufgeschwindigkeiten, etc.) mithalten zu können. Die Marker-Einheiten sind entsprechend selbsterklärend und können mitbedient werden. Es kommt eine spezielle und digitale Non-Impact-Verfahrenstechnik (NIP) zum Einsatz. Dabei werden per Direkt-Digital-Druck Markierungen als individuelle Seriennummern nach bewährten Reproduktions- und Serialisierungsstandards angebracht.

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